27. Nov. 2018

USU gewinnt Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Dialogmaschine

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojektes „ARBAY“ entwickelt USU als Technologiepartner intelligente, dialogbasierte Chatbots. Das Akronym ARBAY bedeutet dabei Augmented-Reality basierte interaktive Beratungs-, kooperative Konfigurations- und Verkaufsplattform für hochvariante und individualisierte Güter. Ziel ist es, eine Verkaufsplattform zu entwickeln, die eine virtuelle, personenbezogene Kundenberatung komplexer Produkte mit vielen Konfigurations­möglichkeiten erlaubt. Damit soll künftig der Online-Verkauf solcher Güter ermöglicht werden. Die Plattform wird als Pilotanwendung für die Möbelbranche und ihre Produkte umgesetzt. Projektkoordinator ist die Technische Universität Clausthal, als weitere Partner agieren die MAXXEO GmbH, die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V., die Universität Mannheim, die immersight GmbH sowie die tejo Möbel Management Holding GmbH & Co. KG. Das über 3 Jahre laufende Forschungsvorhaben startete im Oktober 2018.

Der Online-Umsatz kostenintensiver, langlebiger, hochvarianter und individualisierbarer Konsumgüter spielt aufgrund ihrer Beratungsintensivität und Varianz bislang eine untergeordnete Rolle. ARBAY möchte auf Basis einer neuen Online-Plattform die Beratung und flexible Konfiguration solcher Güter ins heimatliche Wohnzimmer bringen. Nach der Analyse der Verkaufsprozesse und Beratungsgespräche sollen neue Technologien wie Augmented-Reality und automatische Dialogsysteme in Verbindung mit einer intelligenten Online-Beratung neue Möglichkeiten des Online-Verkaufs schaffen. 

Das Teilprojekt der USU lautet „Entwicklung einer intelligenten Dialogmaschine im Verkaufsgespräch zur Integration anderer intelligenter Verfahren“. Zusammen mit der Universität Mannheim wird der USU-Geschäftsberiech unymira z.B. adaptierbare Dialogstrategien entwickeln, um Chatbots mehr Intelligenz und außerdem eine gesicherte Qualität in der Dialogführung mit dem Kunden zu ermöglichen. Im Rahmen des Projektes soll die USU-Standard-Software KnowledgeBot für weitere Einsatzszenarien weiterentwickelt werden. 

„Unsere Forschungsaktivitäten erlauben es uns, neue intelligente Technologie-Bausteine für die optimale Unterstützung wissensintensiver Geschäftsprozesse zu entwickeln. Daher ist das Projekt auch strategisch sehr wichtig für uns“, so Henrik Oppermann, Leiter Forschung bei der USU-Gruppe. 

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